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Konzertabsage wg. Corona

Liebe Jazzfreunde!

für den 19. Februar 2021 hatten wir in Kooperation mit der Musikbücherei Neumünster ein Konzert mit dem Pianisten Roman Rofalski geplant. Dieses Konzert kann leider aufgrund der derzeitigen Coronasituation nicht stattfinden. 

Wir können auch leider keinen Ersatztermin diesbezüglich anbieten. Gekaufte Karten können selbstverständlich in der Bücherei wieder zurückgegeben werden. 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Johannsen

Jazzjahr in Neumünster beendet

Nun muss der Jazz-Club Neumünster e. V. auch die letzten Konzerte in diesem Jahr absagen.

Für den 27.11.2020 war ein besonderes Solo-Pianokonzert in der Musikbibliothek mit dem Pianisten Roman Rofalski geplant. Im Rahmen des  100jährigen Jubiläums der Musikbibliothek in Neumünster sollte dieses Konzert mit einem Programm zwischen Klassik und Jazz einen Höhepunkt bilden. Aufgrund der aktuellen Coronabeschlüsse ist  die Durchführung nun nicht mehr möglich.

Aber: Der Jazz-Club ist sich mit der Musikbücherei und dem Künstler einig und wird das Konzert          

am 19. Februar 2021 um 20:00 Uhr in der Musikbücherei nachholen.

Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, sie können aber auch in der Musikbücherei zurückgegeben werden.

100 Jahre Musikbibliothek

Virtuoser Jazz in klassischer Form

The Kapustin Project

 Konzert mit dem Pianisten Roman Rofalsk Freitag, 19.02.2021

                                                                                  

Außerdem kann das traditionelle Konzert der Salt Peanuts im Theater der Stadt, am 20.12.2020, das  in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt geplant war,   nicht stattfinden. Zum einen ist es  unmöglich so viele Musiker  gemeinsam auf die Bühne zu bringen, zum anderen ist es den Musikern in diesen Zeiten nicht möglich gewesen, ausreichend für das Programm zu proben. Wie bereits angekündigt, mussten wir auch unser traditionelles Weihnachtskonzert absagen.

Der Jazz-Club Neumünster e. V. wünscht allen einen gesunden Ausklang des Jahres. Außer dem Konzert am 19.02.2021 sind hoffentlich wieder mehr Konzerte möglich. Die Mitarbeiter des Clubs und auch die Musiker sind schon eine Weile dabei, neue Termine und Orte zu finden. Da es zur Zeit schwer ist, in die Zukunft zu schauen, wird der Jazz-Club über anstehende Konzerttermine rechtzeitig auf seiner Homepage und in der Presse informieren.

Mitgliederversammlung 2020

Einladung zur Hauptversammlung des Jazz-Clubs Neumünster e. V.

am Freitag, den 28. Februar 2020, 18:30 Uhr

im Holstenhallen­Restaurant, Justus-von-Liebig-Straße 2 – 4

Tagesordnung:

  1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Wahl eines Versammlungsleiters
  3. Genehmigung der Tagesordnung
  4. Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung – lag allen Mitgliedern vor
  5. Jahrestätigkeitsbericht durch den Vorsitzenden
  6. Kassenbericht
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Diskussion zu den Punkten 1 – 7
  9. Entlastung des Vorstandes
  10.  Wahlen: 2. Vorsitzende/r und Kassenprüfer/in
  11. Anträge und Beschlussfassung
  12. Verschiedenes
  13. Schlusswort durch den Vorsitzenden
  14. Schließen der Versammlung durch den Versammlungsleiter

Für den Vorstand

Ralf Johannsen

NDR-Bigband Fiete’s Favorites

Warmup mit der Bigband der GS – Brachenfeld.

Unter der Leitung von Uli Eichmann heizte die Bigband der GS – Brachenfeld dem Publikum ordentlich ein.

NDR-Bigband und das Saxofonquartett “Q4”.

Nach der Aufwärmrunde startete Fiete Felsch mit dem Saxofonquartett “Q4”. In der Kombination von Tenor-, Bariton-, Sopran- und Altsaxofon und einem perfekt aufeinander abgestimmten Spiel wurde das Publikum fast aus den Sitzen geblasen.

Stark Linemann Quartet / Transcending Chopin

23.01.2019 – auf der Bühne des Theaters in der Stadthalle

Bei dem Konzert im Januar diesen Jahres war die Klassik im Blick, es gab Chopin. Natürlich nicht so, wie jeder es kennt, es war ein Chopin mit Bass, Schlagzeug und Saxofon. Das StarkLinemann Quartet aus den Niederlanden überzeugte auf ganzer Linie. Da konnte man durchaus mal etwas ganz Neues erleben. Auch in diesem Jahr waren sich die Gäste einig: Was für ein toller Veranstaltungsraum. Tolle Atmosphäre, tolle Akustik, großartige Beleuchtung, dann noch solche Musik

Bericht in den Kieler Nachrichten

Mittwoch, 11. August 2010 Nr.185 Neumünster
Vorstandsarbeit wurde zur Lehrzeit
Ralf Johannsen stellt das Programm für den Jazzclub zusammen

Sie führen Regie, dirigieren große Chöre, malen und zeichnen oder arbeiten als Bildhauer und Autoren. Ihre Werke bieten Stoff für Diskussionen, zum Nachdenken oder einfach zum Genießen. Die Holsteiner Zeitung stellt in loser Folge „Kulturköpfe” aus dem Verbreitungsgebiet vor.
Jon Beate König

Neumünster. Das Gästebett in Kellerbüro hat Ralf Johannsen gerade zur Schreibtischfläche erweitert: Auf der Decke warten Plakate, E-Mails und Programmhefte in ordentlichen Reihen darauf, zum nächsten Jahresprogramm des Jazzclub Neumünster zusammenzuwachsen.
Bis vor vier Jahren war Johannsen Jazz-Genießer mit dem Hang zur Moderne, einfaches Mitglied mit einem privaten Konzertpensum von rund 50 Stück pro Jahr, Dann gab er dem unnachgiebigen Drängen seines Vorgängers Hartwig Vollstedt nach und übernahm nach 23 Jahren Vollstedt-Ära den Vorsitz.
„Der Neue” ist Johannsen nach den zwei ersten, harten Jahren Einfuchszeit nicht mehr. Er weiß die Anrufer, die ihre Formationen in stundenlangen Abendtelefonaten anpreisen, inzwischen zu nehmen. E-Mail schicken für genaue Absprachen, dazu eine Probe-CD schicken, sind die Standard-Ansagen. Im Wohnzimmer-Regal ist für die Auftritts-Angebote ein Bord reserviert. „14,15 CDs nehme ich mit in den Urlaub. Manche muss man auch drei- oder vier Mal hören”, sagt Johannsen. Die Vorstandsarbeit wurde zur Lehrzeit für den Lerntherapeuten: „Ich musste entscheiden lernen”, sagt Johannsen. Manchen Bands muss er absagen, manche vertrösten.
Als langjährige Konzertorte wie „Die Harmonie” oder „Hamanns Gasthof” wegfielen, musste er Alternativen finden, ausprobieren, die Mitglieder bei der Stange halten.
„14 Konzerte, das ist ganz schön stressig”, stellte Johannsen fest und reduzierte auf zwölf pro Jahr. Mit dem Rückhalt aus dem Vorstand prägte er die Programmauswahl neu. Was ihm gefällt, ist drin. Allerdings hat er auch ein Ohr für das Besondere im Klang von Kombos entwickelt, die vom Jazzstil nicht zu seinen Favoriten zählten „Mein Musikgeschmack hat sich erweitert.”
Zwei Marksteine auf dem Weg weg vom Stil des von ihm geschätzten Vorgängers Vollstedt: Das Konzert mit hoch-klassigem Oldtime-Jazz, das Johannsen als Wunschprogramm für die älteren der konstant rund 260 Mitglieder gedacht hatte, floppte überraschend. „Wir hatten ein Minus in der Kasse.” Beim Tingvall-Trio-Konzert, eigentlich ein Geheimtipp, dagegen platzte das Caspar-von-Saldern-Haus aus allen Nähten. Und das, bevor die Formation den begehrten Echo-Jazz-Preis und damit bundesweite Berühmtheit erlangte. Johannsens Gespür wird dem Publikum beim Kunstflecken zugute kommen: Die Gage der inzwischen prominenten Jazzer bleibt für die Stadt bezahlbar.
Was Gastbands ebenfalls zugute kommt, sind Johannsens eigene Erfahrungen als Roadie der Band „Northern Comfort”. 
„Bei uns wird eine Mindestgage gezahlt”, ist seine Maxime. „Es muss sich ja auch für die Musiker rechnen.”
Jungen Bands, Gruppen aus der Region will Johannsen ein Forum bieten, nach Möglichkeit auch einmal pro Jahr Workshops für den Nachwuchs im Programm haben. Er ist vernetzt mit der Musikerszene um Arne Gloe und Marco Ramforth. Sein Privatleben veränderte sich durch das Amt: 30 bis 40 Konzerte schafft er noch pro Jahr, mehr geht nicht Die Clubkonzerte zählt er nicht dazu: „Da werde ich so oft angesprochen, dass ich von der Musik nicht wirklich etwas mit bekomme.” Wenn ich Bands hören will, muss ich sie ein zweites Mal einladen.
Wie lange er noch in der ersten Reihe steht? „Mein Vorgänger hat es bis zu seiner Pensionierung gemacht.” Und dann noch zwei Jahre länger: So lange musste er Johannsen beknien.